Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte

Die Versorgung von Unfallverletzten, Tumorerkrankten und Brandopfern sind die Kernkompetenzen der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte. Sie ist zugleich Handchirurgiezentrum und operatives Referenzzentrum für Gliedmaßentumoren. Sowohl im nationalen als auch im internationalen Umfeld zählt sie zu den führenden Spezialkliniken.

Eine Besonderheit unserer Einrichtung ist die Funktion als universitäres Haus mit den Aufgaben der Aus- und Weiterbildung sowie der wissenschaftlichen Ausrichtung einerseits und andererseits die Funktion als berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus mit dem Auftrag der bestmöglichen Akutversorgung und Rehabilitation von Patienten nach Arbeitsunfällen.

Leistungsspektrum

Sämtliche Verfahren der rekonstruktiven Chirurgie wie Gewebeverpflanzung zur Defektdeckung und Sehnen, Nerven- oder Muskeltransplantationen zur Funktionswiederherstellung kommen zum Einsatz, um nach Verletzungen, Tumorerkrankungen, schweren Entzündungen oder bei Fehlbildungen die Lebensqualität unserer Patienten zu verbessern.

Die gesamte Brustchirurgie mit besonderem Fokus auf die Rekonstruktion mit Eigengewebe (DIEP, TMG, SGAP) nach Brustamputation stellt einen weiteren Schwerpunkt der Klinik dar. Kooperationen mit mehreren zertifizierten Brustzentren garantieren eine qualitätsgesicherte Behandlung nach aktuellen Therapieleitlinien.

Im Rahmen des Traumazentrums bildet die Handchirurgie mit einem 24-Stunden-Replantationsdienst eine weitere Säule der Klinik. Sämtliche Verletzungen an der Hand (Sehnen-, Nerven-, Gefäßverletzungen und Knochenbrüche) werden zeitnah versorgt. Außerdem werden Gelenkverschleiß, Nervenengpass-Syndrome und Bewegungsstörungen handchirurgisch therapiert, in ausgewählten Fällen auch Gelenkprothesen eingesetzt. Die enge Zusammenarbeit mit dem Rehabilitationszentrum Medicos auf Schalke garantiert die professionelle postoperative Weiterbehandlung.

Mit über 3.000 behandelten Patienten gilt das seit 1990 bestehende Referenzzentrum für Weichgewebssarkome als das größte seiner Art in Deutschland. In enger Kooperation mit Strahlentherapeuten, Onkologen und Pathologen wird in speziellen onkologischen Konferenzen für jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt.

In eigenen Forschungslaboren erfolgt neben Grundlagenwissenschaft die Erforschung unterschiedlicher Fragestellungen zur Wundheilung, Gewebeverpflanzung und Tumorbiologie. Nationale und internationale Kooperationen ermöglichen einen regen wissenschaftlichen Austausch und garantieren eine individuelle Behandlung der Patienten nach stetig weiterentwickelten Behandlungsstandards.

Das Brandverletztenzentrum in Bochum, gegründet 1968, stellt das älteste seiner Art in Deutschland dar. Näheres zur Geschichte des Zentrums finden Sie hier.

  Direktor

Prof. Dr. Marcus Lehnhardt

Universitätsklinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum, Operatives Referenzzentrum für Gliedmaßentumoren
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum

Sekretariat :
Iris Fiebig-Demirbag

  0234-302-6851   0234-302-6379 plastische-chirurgie@bergmannsheil.de

  24-Stunden Erreichbarkeit

Ein Arzt ist rund um die Uhr erreichbar:

  0234-302-3100

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  Leistungen im Überblick

Informationsflyer der Klinik (PDF)

  Zertifiziertes Rekonstruktives Brustzentrum

Zertifikat (PDF)