Forschung

Unsere Abteilung setzt sich mit einer Vielzahl von Fragestellungen der Neurowissenschaften auseinander, so im Bereich der Proteomanalyse bei neurotraumatologischen Fragestellungen oder bei der Untersuchung von Proteinprofilen bei degenerativen und neoplastischen Wirbelsäulenerkrankungen und bei der Analyse von molekularbiologischen Veränderungen von malignen Hirntumoren im Gebiet der Neuroonkologie. Darüber hinaus liegen unsere Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, der Robotik und der Möglichkeiten der Anwendung der Brain Machine Interface Technologie in enger Kooperation mit der EPFL (Polytechnische Universität Lausanne), der University of Austin Texas und mit der University of Padova, Italien.

Daneben bestehen nationale und internationale Kollaborationen mit Grundlageforschungsinstituten wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg, dem Max-Plank-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen oder der University in Austin Texas. Ein eigenes S1- Forschungslabor erlaubt zudem die Umsetzung molekularbiologischer Fragestellungen.

Die im nachfolgenden genannten Forschungsprojekte stellen einen Auszug unserer wissenschaftlichen Aktivität dar:

1. Prognostische Relevanz von Proteomveränderungen nach einem schweren Schädelhirntrauma (DGUV gefördert, DGUV FR273)
Projektleiter: Prof. Dr. med. R. Martinez-Olivera
Kooperationspartner: BG Kliniken Halle und Murnau und Proteomzentrum der RUB
Klinik für Unfallchirurgie-, Klinik für Neurologie Bergmannsheil

2. Brain-Computer-Interface Anwendung bei Patienten mit hoher Querschnittlähmung nach traumatischen Verletzungen des zervikalen Rückenmarkes
Projektleiter: Prof. Dr. R. Martinez-Olivera
Kooperationen: Polytechnische Universität Lausanne (EPFL), University in Austin Texas, University of Padova, Italien, Klinik für Unfallchirurgie- und Abt. für Rückenmarksverletzte Bergmannsheil

3. Rolle von muskulären Protein-Ablagerungen in der Pathogenese degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen
Projektleiter: Dr. med. B. Pintea
Kooperationspartner: Klinik für Neurologie Bergmannsheil

4. Prospektive Analyse der Kolonisation-Inzidenz pathogener Mikroorganismen in neurochirurgischen Patienten im Hinblick auf das Auftreten postoperativer Wundinfektionen
Projektleiter: Dr. med. B. Pintea

5. Kooperationen mit anderen Forschergruppen:

5.1. Einsatz von olfaktorischen Stammzellen mit fehlender SOCS3-Expression zum Ersatz beschädigter Neuronen nach Rückenmarksläsionen.
Projektleiter: Prof. Dr. M. Köller, Fr. Jun-Prof. Dr. C. Sengstock, Abteilung Chirurgische Forschung Bergmannsheil

5.2. Onkologische Langzeitergebnisse nach stereotaktischer Radiotherapie bei Hirntumoren wie Hirnmetastasen, Hypophysentumoren, Meningeomen, Vestibularis Schwanommen sowie arteriovenösen Malformationen
Projektleiter: Prof. Dr. med. J. Boström (Gammaknife Zentrum Ruhr Universität Bochum)

6. Teilnahme an Internationalen Multizenterstudien:

6.1 NOSTRA-III Studie: Randomisierte, plazebokontrollierte Phase III Multizenterstudie zur therapeutischen Wirksamkeit von VAS203 (Ronopterin) für die Prognose von Patienten mit einem mittleren oder schweren Schädelhirntrauma
Principal Investigator: Prof. Dr. R. Martinez-Olivera

6.2. SEDANA Studie: Randomisierte, kontrollierte Phase III Multizenterstudie zur Wirksamkeit und Sicherheit der Sedation mit Isofluran bei beatmeten Patienten mittels ANACONDA Verfahren
Deputy Investigator: Dr. med. B. Pintea

6.3. Global NeuroSurg 1 Study (GNS-1): Determining the Global Outcomes of Traumatic Brain Injury in low-, middle-, and high- income countries: A prospective, international cohort study
Principal Investigator: Prof. Dr. R. Martinez-Olivera

  Klinikdirektor

Prof. Dr. Ramón Martínez-Olivera

Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum

Sekretariat :
Heike Morgenstern

  0234-302-6600   0234-302-6610 neurochirurgie@bergmannsheil.de