Neuronale Regeneration

Die Kombination von Leitlinienstrukturen mit autologen wachstumsfördernden biochemischen Signalen ist bei der posttraumatischen Nervenregeneration ideal. Eine autologe Plasmamatrix könnte diese Kriterien erfüllen, wenn es möglich ist, Fibrinfasern beim Clotting-Prozess auszurichten.  Durch die gute Biokompatibilität und den schrittweise Abbau besitzt eine autologe Fibrinmatrix durch die Bindung von autologen Wachstumsfaktoren Vorteile gegenüber chemischen Polymermatrices. Durch die Etablierung längs ausgerichteter Fibrinfasern und seiner autologen Natur kann diese Plasma-Matrix für gerichtetes Nervenwachstum sehr geeignet werden.

Ziel dieser Forschung ist es deswegen auf der Basis eines autologen Plasmaclots eine längsgerichtete Fibrin-Matrix zu entwickeln, um regenerierende Nervenzellen gerichtet durch stabilitätsgebende Leitschienen zu führen. Zusätzlich sollen Überstände von autologen Stammzellen hinsichtlich der Regeneration von Nervenzellen untersucht werden.

  Leitung

Prof. Dr. Manfred Köller

Chirurgische Universitätsklinik -
Chirurgische Forschung
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil
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44789 Bochum

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