Optimierung einer 3-D Fibrin-Matrix

Optimierung einer dreidimensionalen Fibrinmatrix (Plasmaclot) als Trägermaterial für humane mesenchymale Stammzellen (hMSC) zur Knochenregeneration

Die Zelltherapie von kritischen Frakturen oder großen Knochendefekten unter Verwendung von adulten mes-enchymalen Stammzellen ist ein viel versprechender Therapieansatz. Der wesentliche Vorteil gezüchteter Stammzelltransplantate besteht darin, dass durch die mögliche Kultivierung der Zellen ein autologes Transplantat mit hoher Zellzahl zur Verfügung steht. Der Nachteil konventioneller autologer Knochentransplantate (z.B. Spongiosaplastik) ist eine limitierte Verfügbarkeit und die entstehende Komorbidität. Die Machbarkeit eines klinischen Einsatzes von expandierten autologen Knochenmarkzellen für nicht heilende Frakturen konnte in der eigenen Klinik bereits gezeigt werden. Die Viabilität der Zelltransplantate innerhalb der dabei verwandten Trägermatrix (autologer Plasmaclot) ist jedoch noch nicht optimal. Die Verwendung derartiger autologer Plasmaclots als Trägermaterial ist dagegen ideal, weil ausschließlich autologes Gewebe eingesetzt werden kann und allogene oder xenogene Zusätze wie bei kommerziellen Fibrinmatrices nicht nötig sind. Ziele dieses Projektes sind, die Entwicklung einer Plasmagel-Matrix, die nach Plasmakoagulation eine genügend aus-reichende manuelle Handhabung aufweist und gleichzeitig eine möglichst hohe Viabilität der Zellen und eine osteogene Differenzierung ohne exogene Differenzierungsfaktoren ermöglicht.

  Leitung

Prof. Dr. Manfred Köller

Chirurgische Universitätsklinik -
Chirurgische Forschung
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil
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44789 Bochum

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