Ergotherapie

im Sonderbereich für Schwer-Schädel-Hirnverletzte

In der Ergotherapie wird die Selbständigkeit der Patienten in allen persönlichen, sozialen und beruflichen Bereichen gefördert.
Grundlegend sind der Aufbau von Kontakt und Vertrauen, sowie das Wecken und Stabilisieren erster gezielter Reaktionen und die Stimulation erhaltener Funktionen. Aufbauend darauf erfolgt die Erweiterung der krankheitsbedingt eingeschränkten motorischen und kognitiven Fähigkeiten oder das Erarbeiten kompensatorischer Möglichkeiten.

Das Spektrum der ergotherapeutischen Behandlung ist entsprechend der  Fähigkeiten und Defizite der Patienten breit gefächert und beinhaltet folgende  Behandlungs-schwerpunkte:

  • Basale Stimulation®und Wahrnehmungsförderung (Stimulation der Sinne mit verschiedenen Materialien und Medien)
  • Selbsthilfetraining (Anzieh- / Eß-, Haushaltstraining, u.U. Außenaktivitäten)
  • Funktionelle Behandlung (Training von Grob- / Feinmotorik, Koordination und Sensibilität mit Schwerpunkt des Arm- / Handbereichs)
  • Hirnleistungstraining (alltagsbezogenes Training von geistigen Fähigkeiten, z.T. computergestützt)
  • Hilfsmittelversorgung (Schienen, Rollstühle, Ersatzkommunikationsmittel, Beratung und Planung bei häuslicher Weiterversorgung von schwerstbehinderten Patienten)

Grundlage für die Ergotherapie sind zumeist neurophysiologische Behandlungskonzepte (z.B. Bobath,Affolter, Ayres). Soweit möglich können auch Angehörige in die Therapie miteinbezogen werden.

  Direktor

Prof. Dr. Martin Tegenthoff

Neurologische Universitätsklinik und Poliklinik
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum

Sekretariat :
Miriam Kroos

  0234-302-6809   0234-302-6888 miriam.kroos@bergmannsheil.de