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Bergmannsheil eröffnet neues Bettenhaus mit moderner Empfangshalle

Pflege- und Intensivstationen mit 222 Betten

Der nächste Meilenstein der baulichen Entwicklung des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil ist erreicht: Heute wurden der zweite Bauabschnitt des Bettenhauses 2 und der neue Eingangsbereich eröffnet. Für Patienten des Bergmannsheil stehen auf den erweiterten Pflege- und Intensivpflegestationen im Haus 2 222 Bettstellplätze in modernem und komfortablem Ambiente zur Verfügung. In der neuen, repräsentativen Empfangshalle der Klinik gibt es für Patienten und Besucher ein neues Café mit angeschlossenen Veranstaltungsräumen und Serviceangeboten. Das Bettenhaus 2 wurde zwischen 2009 und 2018 zusammen mit dem neuen Funktionstrakt in zwei Bauabschnitten gebaut. Die Baukosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rd. 150 Mio. Euro, die von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und dem Bergmannsheil getragen werden.

Mehr Behandlungsplätze, mehr Komfort

„Mehr Behandlungsplätze, mehr Komfort und mehr Aufenthaltsqualität: Das alles leistet unser Neubau“, sagt Dr. Tina Groll, Kaufmännische Direktorin des Bergmannsheil. „Die langjährigen Bauarbeiten im Herzen unserer Klinik brachten für Patienten und Besucher so manche Beeinträchtigung mit sich. Jetzt gibt es dank des rundum modernisierten Eingangsbereichs und einer vereinfachten  Wegeführung ein angenehmeres Ambiente für alle Patienten und Gäste des Bergmannsheil.“ Mit den neuen Stationen schafft die Klinik wieder deutlich mehr Behandlungsplätze. „Wir können Patienten schneller aufnehmen und sie in modernster Umgebung versorgen“, erklärt Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer, Ärztlicher Direktor und Direktor der Chirurgischen Klinik. „Das neue Gebäude gibt uns außerdem die Chance, Normalpflege- und Intensivpflegestationen für traumatologische Patienten enger zusammenzuführen und somit die Wege zwischen den Behandlungsbereichen zu verkürzen.“

Moderne Pflege- und Reha-Stationen

Nach der Inbetriebnahme des zweiten Bauabschnitts enthält das siebengeschossige Gebäude zwei Intensivstationen für chirurgische und brandverletzte Patienten, drei chirurgische Pflegestationen, eine plastisch-chirurgische Pflegestation und eine Station für die spezielle Rehabilitation von Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung (Station für Komplexe Stationäre Rehabilitation, KSR): Hier erhalten Menschen nach einem Arbeits- oder Wegeunfall eine besonders intensive Therapie, um sie wieder fit zu machen für die Rückkehr in den Alltag und Beruf. Weiterhin beinhaltet das Gebäude Forschungslabore, das Krankenhauslabor und eine neue Bettenzentrale. „Die Ausstattung unserer neuen Stationen ist in jeder Hinsicht vorbildhaft. Das gilt insbesondere für unsere  Intensivstationen mit ihrer hochmodernen Überwachungstechnik“, so Pflegedirektor Peter Fels. „Gerade Unfall- und Notfallpatienten, die einer hochspezialisierten Versorgung bedürfen, werden von den neuen Intensivkapazitäten profitieren können.“

Bauarbeiten am Ersatzbettenhaus im Zeitplan

Als ein bauliches Großprojekt entstand das Bettenhaus 2 zusammen mit dem neuen Funktionstrakt zwischen 2009 und 2018 und wurde in zwei Bauabschnitten realisiert. Der erste Bauabschnitt ist seit 2013 in Betrieb. Der zweite Bauabschnitt folgte zum Ende des Jahres 2018. Nach Abschluss der Inbetriebnahme enthält das Bettenhaus 2 – zusammen mit den hier bereits zuvor vorhandenen Betten – insgesamt 222 Bettstellplätze. Als eine weitere Baumaßnahme entsteht derzeit ein neues Ersatzbettenhaus in Modulbauweise mit 115 Betten. Die Neubauten ersetzen die Kapazitäten, die durch den Brand des Bettenhauses 1 im Herbst 2016 verloren gegangen sind. Nach Fertigstellung des Ersatzbettenhauses im Frühjahr 2019 wird das Bergmannsheil wieder – wie vor dem Brand – über mehr als 700 Betten verfügen können.

  Kontakt

Robin Jopp

Unternehmenskommunikation
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum

  0234-302-6125 robin.jopp@bergmannsheil.de