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Clusterkopfschmerz: Als wenn der Kopf platzt

Bochumer Patiententag im Bergmannsheil informiert am 23. März über seltene Erkrankung

Clusterkopfschmerz äußerst sich in wiederholten, extrem starken  Schmerzattacken. Er tritt häufig in Episoden auf, die sich zumeist im Frühjahr und Herbst über mehrere Wochen bemerkbar machen. Um Patienten und Interessierte über das seltene Erkrankungsbild zu informieren, findet am 23. März 2019 ab 9.45 Uhr im Hörsaal 1 des Bergmannsheils, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1 in Bochum, der Bochumer Patiententag Clusterkopfschmerz statt. Er wird organisiert von der Neurologischen Klinik des Bergmannsheils (Direktor: Prof. Dr. Martin Tegenthoff) und der Neurologischen Praxis Dr. Philipp Stude, die gemeinsam eines von bundesweit elf Clusterkopfschmerz-Kompetenzzentren (CCC) betreiben. Experten aus ganz Deutschland referieren zu verschiedenen Aspekten und Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankung.

Rund 120.000 Menschen in Deutschland betroffen

Beim Clusterkopfschmerz handelt es sich um eine Kopfschmerzerkrankung, die nur etwa 0,1 Prozent der Bevölkerung und damit etwa 120.000 Menschen in Deutschland betrifft. Diese Kopfschmerzform besteht aus zum Teil in Episoden auftretenden, täglich mehrfachen, stärksten und halbseitigen Kopfschmerzattacken, die häufig verbunden sind mit einseitigem Naselaufen, Augentränen und Bewegungsunruhe. Etwa 90 Prozent der überwiegend männlichen Betroffenen leiden unter der episodischen Verlaufsform, bei etwa 10 Prozent der Betroffenen treten die Attacken chronisch sogar bis zu mehrfach täglich auf.

Spezialisierte Zentren

Die Deutsche Selbsthilfeorganisation der Patienten mit Clusterkopfschmerz (CSG) hat Kliniken und Praxen als Clusterkopfschmerz-Kompetenzzentren (CCC) zertifiziert. In diesen Zentren finden die betroffenen Patienten eine hochqualifizierte Beratung und Betreuung. Aktuell sind in Deutschland elf Kliniken und Praxen als Clusterkopfschmerz-Kompetenzzentren anerkannt. Eines dieser Kompetenzzentren befindet sich in Bochum und stellt in Form der neurologischen Facharztpraxis Dr. Stude und der Neurologischen Klinik des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil eine innovative, sektorenübergreifende Struktur dar, welche jetzt seit mehreren Jahren erfolgreich in der Betreuung von Clusterkopfschmerzpatienten zusammenarbeitet. Dabei werden sämtliche medikamentöse und Neurostimulationsverfahren eingesetzt.

Nähere Informationen zum Clusterkopfschmerz gibt es auf den Seiten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (www.dmkg.de) und des Bundesverbands der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfegruppen (www.clusterkopf.de).

  Kontakt

Robin Jopp

Unternehmenskommunikation
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum

  0234-302-6125 robin.jopp@bergmannsheil.de