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Knochenentzündungen nach Unfällen besser behandeln

DFG Forschungsförderung für Björn Behr

Neue Wege, das Knochenwachstum anzuregen und damit Patienten mit Knochenentzündungen nach Unfällen (posttraumatische Osteomyelitis) besser behandeln zu können, untersucht Prof. Dr. Björn Behr, Klinik für Plastische Chirurgie am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Marcus Lehnhardt). Gemeinsam mit Prof. Dr. Bodo Levkau (Institut für Pathophysiologie, Universität Duisburg-Essen) untersucht er dabei die Rolle eines körpereigenen Moleküls, des sogenannten Sphingosin-1 Phosphats (S1P). Die Forscher wollen herausfinden, welche Rolle die S1P-Konzentration im Körper für den Knochenaufbau und die Entzündungshemmung spielt. Ihre Erkenntnisse können dazu dienen, neue Therapien zur Behandlung von Knochenentzündungen nach Unfallverletzungen zu finden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit 475.000 Euro. In einer früheren Förderperiode haben die Wissenschaftler bereits untersucht, welchen Einfluss das Protein Wnt3a und Stammzellen aus Fettgewebe auf die Knochenregeneration nach posttraumatischer Osteomyelitis haben (u.a. Wagner et al., (2019) Stem Cells Transl Med).

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