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Schmerzen nach der Knie-Operation zielgenau ausschalten

Bergmannsheilerin erhält August-Bier-Preis 2020

Priv.-Doz. Dr. Christine Meyer-Frießem ist mit dem renommierten August-Bier-Preis 2020 ausgezeichnet worden. Die Mitarbeiterin des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Regionalanästhesie. Der mit 2500 Euro dotierte Forschungspreis – gestiftet von der Firma PAJUNK Medical Produkte GmbH – wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) verliehen. In diesem Jahr teilen sich zwei Preisträgerinnen diese renommierte Auszeichnung: Priv.-Doz. Dr. Christine Meyer-Frießem (Bochum) und Dr. Ann-Kristin Schubert (Marburg).

Im Fokus der Analyse von Priv.-Doz. Dr. Meyer-Frießem stand ein spezielles Verfahren der Regionalanästhesie, die sogenannte Adduktorenkanal-Blockade. Dieses Verfahren wird häufig bei einer Knie-Operation in Ergänzung zur Vollnarkose des Patienten angewandt. Dabei werden die Nerven, die im Adduktorenkanal verlaufen, mit einem Lokalanästhetikum betäubt. Durch dieses Verfahren können Anästhesisten den Einsatz von Narkosemitteln reduzieren. Auch die postoperative Schmerztherapie wird erleichtert. In ihrer Analyse hat die Forscherin gemeinsam mit Kollegen die Wirksamkeit und Sicherheit der Adduktorenkanal-Blockade erstens mit Placebo und zweitens mit anderen Verfahren der Regionalanästhesie verglichen, die bei Schmerzen von Patienten nach einer Knie-Operation eingesetzt werden.

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Robin Jopp

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Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH
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