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Veranstaltung: Wenn nichts mehr geht - Knieschmerz und Kunstgelenk

„Blickpunkt Gesundheit“ klärt über Behandlungsmöglichkeiten auf

Beim nächsten „Blickpunkt Gesundheit“ des Bergmannsheil steht das Kniegelenk im Fokus: Experten der Chirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer) erläutern, welche Knieprobleme sich mit konservativen Methoden behandeln lassen und welche eine Operation bzw. einen Gelenkersatz erfordern. Die Referenten, Prof. Dr. Dominik Seybold und Dr. Hinnerk Baecker, gehen außerdem auf die gängigen Prothesenmodelle ein und erläutern das operative Vorgehen. Die Veranstaltung findet statt am 10. September 2018 um 18.00 Uhr im „Blue Square“, Kortumstraße 90 in Bochum (Innenstadt). Der Eintritt ist frei, um telefonische Anmeldung unter der Nummer 0234/302-0 wird gebeten.

Gelenkersatz als letztes Mittel

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk unseres Körpers und von zentraler Bedeutung für unzählige Bewegungsabläufe. Es ist zugleich anfällig für eine Über- oder Fehlbelastung sowie weitere Erkrankungen, die sich in akuten oder chronischen Knieschmerzen äußern können. Bei schwerwiegenden Problemen - wie zum Beispiel fortgeschrittenem Gelenkverschleiß - kann der Ersatz des Gelenks durch eine Prothese sinnvoll sein, sofern alle anderen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden. „Grundsätzlich sollte eine Behandlung, die das eigene Gelenk erhält, immer Vorrang haben vor dem Ersatz durch ein Kunstgelenk“, erläutert Prof. Seybold, Leitender Oberarzt der Chirurgischen Klinik. „Vor der Operation steht daher immer eine ausführliche Analyse und Bewertung der Krankheitssituation und die persönliche Erwartung des Patienten an seine Mobilität“, ergänzt Oberarzt Dr. Baecker, Leiter des Endoprothetikzentrums am Bergmannsheil.

  Kontakt

Robin Jopp

Unternehmenskommunikation
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum

  0234-302-6125 robin.jopp@bergmannsheil.de